Die Wirkprinzipien der MBCT und Psychotherapie in Göttingen. Ängste.

Ängste verstehen und heilen

Ängste sind extrem schmerzhaft. Menschen, die darunter – im übertriebenen Maße – leiden brauchen Mitgefühl.
Die gute Nachricht ist, dass Ängste mit Klopfen, Achtsamkeit (IFS) und Mentaltraining gut zu behandeln sind.

Ängste mit Klopfen behandeln

Erfahrungsgemäß ist Klopfen (PEP – nach Dr. Michael Bohne) ein sehr robustes Verfahren, um emotionale Erregungszustände zu beruhigen. Da Angst, wie alle Gefühle zu einem großen Teil aus Körperwahrnehmungen bestehen erscheint es nur logisch, den Körper bei der auflösenden Bearbeitung von Ängsten mit einzubeziehen.

Ängste mit achtsamkeitsbasierter Psychotherapie (IFS) in Göttingen behandeln

Achtsamkeit in der Psychotherapie wird ideal mit IFS – „Die systemische Therapie mit der inneren Familie“ umgesetzt. Die Grundlage von IFS ist das Erfahren und Erkennen, dass unsere Psyche von ganz unterschiedlichen Seiten „bevölkert“ wird. Das macht schnell klar und wirkt entlastend, dass wir das angstvolle Erleben nicht als ganze Person sind.

Schon Goethe lässt Faust sagen, dass er zwei Seelen in seiner Brust habe. Und Otto von Bismarck soll einmal gesagt haben: „Faust beklagte sich, er habe zwei Seelen in seiner Brust. Ich habe eine ganze sich zankende Menge.“ Die Angst-tragende Seite lebt in der Regel in einer alptraumartigen Welt, die mit unserem rationalen, vernünftig-erwachsenen Ich schwer nachvollziehbar ist. So reagiert unsere Umwelt häufig mit Unverständnis und wir mit einer Art innerem Kampf: Unser rationales Ich lehnt die ängstliche Seite ab, und es entsteht z.B. ein innerer Dialog wie: „Stell dich nicht so an. Herrgott nochmal – jetzt reiß dich aber mal zusammen!” Wahrscheinlich würden wir so nie mit unserem eigenen Kind umgehen, das gerade Angst empfindet. Doch uns selbst gegenüber sind wir oft gnadenlos fordernd und verurteilend.

Es ist leicht nachvollziehbar, dass die Angst-tragende Seite bei dieser grausamen Art der internen Beziehungsgestaltung noch ängstlicher reagiert. Auf diese Weise entsteht ein Teufelskreis, der eine Angstspirale in Gang setzt, die immer mehr an Fahrt aufnimmt.

Mit Hilfe des Mentaltrainings können wir innere Stärken aufbauen, Diese inneren Stärken verinnerlichen die gefühlte Erfahrung in Sicherheit zu sein und sich zugehörig zu fühlen. Diese vermag die angstvolle Seite zu beruhigen, zu trösten und zu heilen.

Ängste und Depression

Angststörungen werden häufig von depressiven Symptomen begleitet. Die Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Ängste und Depressionen vermischen sich da häufig und die Übergänge sind oftmals fließend.

Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie in Göttingen: Ängste wie z.B. Prüfungsangst und Depression überwinden

Ängste und Trauma

Trauma liegt häufig am Grunde einer Angststörung. Ein erlittenes Trauma, ob durch einen Schock oder durch Störung der Bindungen des Kleinkindes zu seinen bedeutenden Bezugspersonen führen zu dem angstvollen Gefühl des sich Bedroht-Fühlens.

Ängste und Burnout

Burnout geht regelmäßig mit massiven Ängsten einher. An Burnout Leidende waren typischerweise äußerst leistungsorientiert. Wenn all die Kompetenzen, die zuvor zum Erreichen der hochgesteckten Ziele versagen, löst dies extreme Ängste aus.