Achtsamkeit hilft bei Trauma

Quelle: www.achtsamleben.at

  • Bei einer systematischen Suche nach der Wirkung von achtsamkeitsbasierten Verfahren bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) fanden sich 12 Studien, die allerdings methodische Mängel aufwiesen. In der Mehrzahl der Studien zeigte sich eine Verringerung der PTBS-Symptomatik, im Besonderen des Vermeidungsverhaltens (Banks et al 2015) [CrossRef]
  • Je 58 Veteranen mit PTBS wurden per Zufall einer MBSR-Gruppe oder einer aktiven Kontrollgruppe zugewiesen. In der MBSR-Gruppe nahm die Schwere der Symptomatik im Kontrollgruppenvergleich klinisch deutlicher ab. Die depressive Symptomatik verringerte sich, die Lebensqualität nahm zu und die Besserung blieb über die beiden folgenden Monate des Beobachtungszeitraums erhalten. Allerdings entsprachen die Symptome auch noch im 2-Monats-Follow-Up in beiden Gruppen den diagnostischen Kriterien einer PTBS. Der Effekt war insgesamt als moderat einzustufen (Polusny et al 2015) [CrossRef]
  • Achtsamkeit in der Behandlung von persönlichkeitsgestörten und traumatisierten PatientInnen. Vortrag von Luise Reddemann bei den 60. Psychotherapiewochen 2010 [pdf-download]
  • MBSR bei 27 erwachsenen Opfern von sexuellem Kindesmissbrauch: Im Follow-Up nach 24 Wochen Reduktion der Symptome von PTSD, insbesondere von Vermeidung (Kimbrough et al 2010) [CrossRef]
  • MiBCT bei einer 21-jährigen Frau, Einzelfallstudie (Cayoun 2008) [pdf-download]
  • Inverse Korrelation zwischen Achtsamkeit und Depersonalisation, Korrelation zwischen emotionalem Mißbrauch und Depersonalisation (positiv) und Achtsamkeit (negativ) (Michal et al 2007) [CrossRef – über Lippincott]
  • Anwendung von Achtsamkeit in der tiefenpsychologisch fundierten Traumatherapie (Reddemann 2006) [CrossRef]
  • ACT bei posttraumatischen Störungen (Orsillo, Batten 2005) [CrossRef]